Dienstag, 17. Juli 2018

Alle Jahre wieder - TÜV Termin

Hallo ,


"Alle Jahre wieder" - der TÜV Termin. Heute Morgen war es dann auch wieder so weit. Ich hatte um 8:00 Uhr einen HU/AU Termin beim TÜV. Entspannt und gut gelaunt fuhr ich auf dem Hof des Prüfzentrums des TÜV Süd hier in Würzburg. Da ich kurz vor Öffnung schon vor Ort war, war ich der erste Kunde an diesem Tag. Nach der Anmeldung und Bezahlung kam auch schon der Prüfingenieur und es ging mit der technischen Überprüfung los. Da sich am Fahrzeug seit der letzten Untersuchung vor 12 Monaten nichts eintragungsrelevantes geändert hat, sollte es eine Routineuntersuchung werden. So war es dann auch. Allgemeine Durchsicht, Räder, Bremsenprüfung, Bremskreise, lichttechnische Anlage, Ansicht von unten, Schubstange der Lenkung, Stabilager und weiteres was so zu einer LKW-Untersuchung dazu gehört.  Alles ohne erkennbare Mängel. Ebenso war die Abgasuntersuchung (EURO I) tadellos. Somit konnte die Prüfplakette für ein weiteres Jahr erteilt werden.
Rundum eine entspannte Sache. Zudem blieb auch noch Zeit, über Touren und Urlaubsziele zu sprechen :)
Entspannt auch, weil ich das Fahrzeug seit 2012 in Abstimmung mit den TÜV aufgebaut habe. Ich fertigte Fotos vor der ersten Prüfung an und sprach diese mit dem TÜV ab. Somit war das Fahrzeug den Prüfern bereits vor der ersten Vorstellung zumindest nicht unbekannt. Vorgaben des TÜV konnten so eingearbeitet werden. Auch bei weiteren technischen Änderungen wie die Umrüstung auf neue Räder kontaktierte ich den TÜV vor der Beschaffung um bereits im Vorfeld Fragen zu klären bzw. auch alle Formalitäten erfüllen zu können.
Mit dieser Vorgehensweise habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Kommunikation ist hier der Weg zum Erfolg und erspart so manche Überraschung, Kosten und auch Ärger.
Ich freue mich über ein sehr gutes Prüfergebnis !!


Weiter Infos zur TÜV-Prüfung u.a. von WoMo´s > 3,5t hier


oder hier im direkten LINK:


https://www.tuev-sued.de/uploads/images/1323339182798617620038/tipp-hauptuntersuchung.pdf


Willkommen beim TÜV Süd !!

 

 
 
Zum Entspannen :)
 

Dienstag, 19. Juni 2018

Es geht um´s Geld


Hallo !!

Vor unserer Sommerreise möchte ich aus aktuellem Anlass einmal ein Thema beschreiben, über das noch nicht viel Kommuniziert wird – es geht ums Geld. Aus aktuellem Anlass deshalb, da ich und sicherlich viele Selbstbauer auf der Camp-Area der Abenteuer & Allrad häufig auf dieses Thema angesprochen wurden. Ich weise bereits an dieser Stelle darauf hin, dass dieser, mein Beitrag das widerspiegelt, was einzig und allein meine Erfahrungen aus meinem Projekt sind.

Weiterhin muss ein solches Projekt gut überlegt und geplant werden. Ich selbst habe keinen Überblick der „Szene“, wie viele ihr Projekt aufgeben. Mit den damit verbundenen Problemen und auch finanziellen Nöten. Wir, eine fünfköpfige Familie, 1,5 Normalverdiener haben uns lange überlegt, ob wir ein LKW-Allradwohnmobil möchten und auch finanzieren können. Hierzu kommen auch einmal „ungeplante“ Ausgaben. In meinem Fall ein defektes Verteilergetriebe, was gleich mit 4000 € zu Buche schlägt. So, aber jetzt mal der Reihe nach.

  
Fahrgestell:

 

Ich habe lange nach einem passenden Fahrgestell gesucht. Über VEBEG, Zollauktionen … wurde ich letztendlich bei Mobile.de fündig. Zum Verkauf stand ein Iveco-Eurocargo 95e21 4x4, Bj. 1995 mit 125 000 km zuzüglich einigen Motorbetriebsstunden aufgrund eines aufgebauten Baggers, der Kabelgräben erstellte. Das Fahrgestell war ursprünglich bei einer Elektrobaufirma im Einsatz. Somit auch kein Winterdiensteinsatz. Nach einer Besichtigung beim privaten Verkäufer, Probefahrt und kleineren Preisverhandlungen erstand ich dieses Fahrgestell, bereits Singlebereift und fahrbereit für 11000 €.  Die Abholung dieses Fahrzeugs erfolgte auf eigener Achse aus dem 100 km entfernten Fürth.

Somit war der Grundstein gelegt. Dieses Iveco-Fahrgestell war ursprünglich nicht unbedingt „1. Wahl“. Vielmehr liebäugelte ich mit einem DB 1017 oder Iveco 110-17. Mit dem Eurocargo wurde ich aber bisher nicht enttäuscht.

 

Hilfsrahmen: 


Um die Grundlage für einen Kofferaufbau jedwelcher Art zu schaffen, muss auf den Hauptrahmen des LKW ein Hilfsrahmen montiert werden. Auch in dieser Thematik gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Welche Vorschriften hat der dementsprechende Fahrzeughersteller / Aufbaurichtlinie? Was ist möglich, bezüglich Hauptrahmen, Umbauten, … .  Was ist nötig? Welche Anforderungen stelle ich an mein Fahrzeug bezüglich Reisen , Routen? Hieraus ergibt sich auch die Verschränkungsfreiheit und die Bauart des Hilfsrahmens. Ist diese aber dann auch mit den zukünftigen Aufbau kompatibel ? Oder anders gefragt, welchen Aufbau wähle ich zu den genannten Wünschen?

In den letzten Zeilen sind viele Fragezeichen. Diese müssen völlig individuell von jedem einzelnen analysiert und beantwortet werden.

In meinem Fall entschied ich mich für einen eher klassischen Hilfsrahmen mit Federlagerung. Im Heckbereich ist dieser Rahmen fest mit dem Hauptrahmen an den hierfür zugelassenen Punkten verschraubt (Schraubengüte 10.9 !!). Im Verlauf nach vorne bzw. weit vorne sind jeweils zwei Federpakete verbaut. Hier hielt ich mich an den vorgegebenen Punkten des Herstellers / Hauptrahmens. Die Dimensionierung der Federn und somit der Federkonstante habe ich gemäß eines Fahrzeugaufbauers (Feuerwehrfahrzeuge) getätigt. Aktuell bin ich in Kontakt mit einem Unternehmen, von denen ich Unterlagen (Bachelorarbeit) zu diesem Thema erhalte. Somit möchte ich meine Federlagerung nach dieser wissenschaftlichen Arbeit neu berechnen bzw. überprüfen.

Zurück zum ursprünglichen Thema, den Kosten. Der Hilfsrahmen kostete mir 1800 € inkl. der Shelteraufnahmen (Container locks) für einen Zep II.

 







Aufbau / Ausbau:

 

Ich habe aufgrund des kurzen Radstandes des Fahrzeugs, der Stabilität, der Isolierung, des Materials des Shelters einen Zeppelin II gekauft. Die Preise im Jahr 2012 waren angemessen und mit 2000 € für einen leeren Zep II heute betrachtet sehr günstig. Diese Kabine habe ich in der LKW-Allrad-Gemeinschaft gefunden und gekauft. Die Abholung des Shelters in Köln erfolgte mit dem Iveco. Somit war ein weiterer Meilenstein bewerkstelligt. Der LKW hatte einen soliden Koffer.

Diesen Koffer gilt es jetzt auszubauen. Hier war die größte Herausforderung Platz für eine fünfköpfige Familie mit Hund zu schaffen. Die folgenden Komponenten des Aufbaues habe ich Listenartig inkl. Preise (ca.) dargestellt:

 

Truma Combi 4 e                                                                          2000 €

Diesel Warmluftheizung (Planar 44 D)                                     600  

Gasanlage (Leitungen, DM, Gaskasten, Befestigung)            400  

Sitzbank aus Ford Transit (neuwertig / gebraucht)                400  

Durchstieg (Selbstbau) Material                                                400  

Shelterleiter (gebraucht)                                                             150  

Wassertanks 2x85 ltr.                                                                  240  

Abwassertank 90 Ltr.                                                                   100  

Wasserpumpe inkl. Leitungen                                                    250  

Fenster (versch. Seitz S4)                                                            1200 €

Türe (Selbstbau) Material, Schloß                                             600  

Kühlschrank (Dometic, Absorber)                                             700  

Kochfeld inkl. Spüle (Cramer)                                                     450  

WC Kabine inkl. Türe                                                                    400  

Toilette (Thetford C 223 inkl. 2. Kassette)                                500  

Waschbecken im Bad (klappbar)                                                200  

Servicetüren für Gaskasten und WC                                          200  

Hubtisch ohne Tischplatte                                                           150  

B2B Ladegerät 24/12                                                                    400  

Exite Gel Betterie  120 Ah                                                            350  

Solaranlage 150 WP inkl. Laderegler      

(Solarpaneel ohne Kosten – Geschenk)                                     120  

Votronic Batteriecomputer                                                          170  

Möbelbau inkl. Beschläge und Betten                                       800  

Dieseltank 300 ltr. Inkl. Konsolen und Tankgeber                   1100 €

Dachfenster Heki 3                                                                        800  

Dachfenster Mini Heki                                                                  100  

Heckträger (Selbstbau) Material                                                 150  

Bleche (komplett) Material                                                          300  

Stahlmaterial (Sitzecke Unterbau, Halter, …)                           300  

Staukisten außen                                                                           500  

Kleinteile aller Art
(Lampen, Schalter, Kleiderhacken,
Füllstutzen TW, Radio, Sat-Anlage, …)                                        1500 €

Rückfahrkamera                                                                             300  

LKW-Navi                                                                                         200  

Abschleppstange (gebraucht)                                                      100  

Farbe Brantho Korrux 3 in 1 (weiß und Schwarz)                     240     

 

 



Fazit:

 

Ich habe die allermeisten Arbeiten Zuhause und wirklich selbst bzw. mit Familienunterstützung machen können. Hierzu steht mir eine kleine Metallwerkstatt im Keller unseres Hauses mit WIG und Schutzgasschweißgerät zur Verfügung. Weitere kleine Maschinen wie z.B. Metallbandsäge, Bohrmaschine … sind ebenfalls vorhanden. Den kompletten Umbau konnte ich am eigenen Haus durchführen. So mussten nicht lange Wege zurückgelegt werden und es konnte auch mal schnell Abend noch was gemessen oder geplant werden. Größere Teile wie z.B. den Heckträger fertigte ich in meiner Doppelgarage.  


Die oben genannte Kostenaufstellung beträgt in der Summe knapp über 31000 €. Legt man ein günstigeres Fahrgestell z.B. einen Iveco 90-16 zugrunde, dessen aktueller Preis zwischen 7000 und 10000 € liegt so wird der oben gerechnete Betrag im Groben eingehalten, wenn man z.B. noch die Umbereifung auf Singlerädern einrechnet. Inkl. Finanzreserven sind 35 000 € eine gute Planungsgröße.   
Ich bin mir auch im Klaren, dass dieses Fahrzeug im weitesten Sinn eine „low budget“-Lösung (wenn man in der Preisregion überhaupt von "low Budget" sprechen kann) darstellt, in der ich nicht die hochwertigsten Elemente verbaut habe. So z.B. kann man sich über die Fenster „streiten“. Es gibt wirklich exklusivere Anbieter auf dem Markt. Was der jeweilige Nutzer einbaut, habe ich anfangs bereits geschrieben, muss jeder selbst wissen. Im Übrigen sind die meisten Basisfahrzeuge ja auch nicht die neuesten. Selbstverständlich werden sämtliche Betriebsflüssigkeiten, Filter, Keilriemen sowie Verschleißteile erneuert und auch weiter genau betrachtet, kontrolliert und wieder erneuert. Letztendlich fahre ich aber ein 23 Jahre altes Fahrzeug. Viele sind noch viel älter, auch wenn diese wenig km haben, technisch und optisch gut aufgearbeitet sind. Deren „einfache“ Technik ist aber auch ein, wenn nicht DER große Vorteil. So können solche Fahrzeuge relativ einfach und überall repariert werden. Was Umweltzonen betrifft (ohne H Eintragung) bzw. auch die laufende Dieseldebatte angeht, kann ich absolut keine Prognose voraussehen.  
Mit diesem Blog-Beitrag stelle ich euch mein individuelles Projekt kostentechnisch vor.  Ich betone ein weiteres Mal, dass es sich um meine Sichtweise und Durchführung handelt. Dieser Beitrag soll diejenigen ermutigen sowie eine kleine Hilfestellung sein, die noch in der Findungsphase sind IHR „LKW Wohnmobil“ zu bauen. 


Videozusammenfassung vom LKW-Fahrgestell zum LKW-WoMo.  




Sonntag, 3. Juni 2018

Abenteuer & Allrad 2018

Jubiläumsmesse - 20 Jahre A&A !!!

Auch dieses Jahr ist die Messe "Abenteuer & Allrad" in Bad Kissingen fester Bestandteil in unserem Kalender. Bereits am Dienstag Abend fuhren wir mit zwei  Allrad-LKW WoMo's aus Würzburg nach Bad Kissingen. Das Wetter war bis 20 km vor dem Ziel gut und ohne Regen. Dann aber am Dienstagabend brach über den Großraum Bad Kissingen ein Gewitterunwetter mit Starkregen herein. Begleitet von diesem Regen kamen wir auf der Camp-Area I an. Es bildeten sich einzelne kleine Schlammbereiche, die währen des gesamten Messe- / Campzeitraumes zu kleineren Bergeaktivitäten führten. Der erwähnte Gewitterregen am Dienstagabend  sollte aber bis Sonntag auch der letzte gewesen sein. In den folgenden Tagen kam es lediglich um Bad Kissingen noch zu einzelnen Gewittern. Wir blieben aber hiervon verschont. Petrus ist Allradler und meinte es gut mit uns. Teilweise auch zu gut. Die Hitze machte nicht nur den Ausstellern zu schaffen. Dennoch war die Stimmung perfekt. So  füllte sich am Mittwoch die Camp-Area sehr schnell. Ab Mittag war es schwierig noch einen Platz zu finden. Irgendwie, mit Fragen und Kooperation bekam doch jeder einen Platz auf den drei Campingflächen. Auch unser kleines Camp direkt an der Saale füllte sich. So waren wir am Mittwoch Abend 20 Leute die vom Zelt über Dachzelt, Kastenwagen bis hin zum LKW sich bei uns einfanden. Bei Grill und Lagerfeuer waren die Gesprächsrunden lange und die Nachte (zu) kurz. Der wettertechnisch heiße Donnerstag war zum Erkunden der Camp-Area und zum Entspannen gut. Unseren Messebesuch haben wir für Freitag geplant. Am Donnerstagabend stand dann ein kulinarisches Highlight auf dem Programm. Torsten mit Familie waren mit zwei Zelten aus dem Ruhrgebiet angereist und das erste Mal auf der A&A. Ihr Einstand bei uns waren Currywurst mit selbstgemachter Currysoße. Sehr lecker natürlich zu Fiege-Bier ebenfalls aus dem "Pott".
Am Freitag war Messetag !! Bis auf die Kinder und wenige aus unserer Gruppe besuchten wir die Jubiläumsmesse. Der Bustransfair zum Messegelände war unproblematisch, die Wartezeiten kurz. Eintrittskarten hatten wir im Vorverkauf erworben oder an der Zufahrt zur Camp-Area erworben. Somit könnten wir direkt vom Bus durch die Eingangskontrolle auf das Messegelände. Da jeder unterschiedliche Schwerpunkte bezüglich Info und auch Kauf hat gingen wir nicht als große Gruppe durch die Hallen und die Freiflächen. Mein persönliches Fazit zur Messe fällt etwas nüchtern aus. Es waren 300 Aussteller da und präsentierten ihre Produkte. In den letzten Jahren hat sich aber meiner Meinung das Angebot in den hochpreisigen Sektor entwickelt. Für den Selbstbauer wie ich fand sich wenig interessantes oder gar neues. So fand ich nur einen Aussteller und Anbieter von Trenntoiletten, dafür aber Dutzende mit Fahrzeugkonzepten im sechs- bis hin zum siebenstelligen Bereich. Schade, für die große Anzahl der Leute mit "normalen" Budget, für all diejenigen die viel oder gar alles in Eigenleistung erbauen. Dies ist meine persönliche Meinung als Selbstauf- und Ausbauer.


Nach dem Messebesuch war Entspannung nötig, da das Termometer wieder knapp 30 Grad anzeigte.
Auch am Samstag spürte man Urlaubsfeeling. Die Camp-Area leerte sich ab den frühen Morgen. Diejenigen, die jetzt noch anreisten bekamen wieder problemlos einen Platz. Auch ich fuhr am Samstagabend zurück nach Würzburg. Meinen Plan bis Sonntag zu bleiben verwarf ich mit Rücksicht auf die Kinder. Kilian mit neun Jahren war zum ersten mal dabei. Er lernte schnell neue Freunde kennen, schwamm viel in der Saale, verkaufte am Abend Feuerholz und war am Samstag einfach nur erschöpft aber glücklich.
Wir freuen uns bereits heute auf das nächste Jahr auf der A&A. Dann auch als komplette Familie. Dieses Jahr war Heike mit unserem Dobermann auf Hundetraining in Frankreich, Teresa mit Freundin und deren Oma im Italienurlaub ich und die beiden Jungs in Bad Kissingen wo an diesen Tagen die Welt Zuhause ist.



























Dienstag, 15. Mai 2018

Sandbleche und mehr - Update

Hallo


Ich schreibe wieder einmal ein Update, dass ihr nicht nur über unsere Reisepläne unserer Sommertour informiert seid. Dieser Post ist wieder etwas technisch, da ich mehrere Kleinigkeiten am Fahrzeug modifiziert habe bzw. erneuern musste.
So war die hydraulische Kipppumpe zum Kippen der Fahrerkabine defekt. Diese defekte Pumpe sowie das Hydrauliköl wurden erneuert. Jetzt kann das Fahrerhaus wieder gekippt werden um an den Motor zu kommen. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Öl- und Ölfilterwechsel. Diesen führte ich ebenfalls durch. Nach nur knapp 30000 km nach dem letzten Ölwechsel sicher noch nicht kritisch aber für den Motor gut und förderlich. Schließlich soll dieser noch lange genau so zuverlässig seine Dienste tun wie in den letzten fünf Jahren in denen ich das Fahrzeug besitze.


Neben diesen Wartungsarbeiten habe ich aber auch weitere Ausstattung in das Fahrzeug ein- und angebaut. So habe ich zusätzlich zur "Truma-Combi 4" Gasheizung eine Diesel-Warmluftheizung Planar 44 D eingebaut. (https://shop.tigerexped.de/Planar-44D-DELUXE-Diesel-Luftstandheizung-4kW-12V-inkl-OLED-Display-PU-27-Zusatztank-Abgasschalldaempfer)
Diese habe ich zwischen Aufbau und Fahrerhaus platziert, da ich hauptsächlich die Fahrerkabine damit wärmen möchte. Wir haben festgestellt, das über das Fahrerhaus sehr viel kälte ins Wageninnere gelangt. Obwohl ich ein Warmluftrohr der Truma ins Fahrerhaus gelegt habe, reichte die Wärmeenergie nicht aus. Somit entschied ich mich für die Dieselheizungslösung. Die Luftverteilung der Diesel-Warmluftheizung befindet sich im Durchgang zwischen Aufbau und Kabine sodass ich beide Räume mit dieser Heizung Heizen kann.


Weiterhin habe ich noch günstig Luftlandebleche erworben. Diese habe ich auf 2m gekürzt und Halterungen hierfür gebaut. Diese Sandbleche werde ich an der linken Shelterseite transportieren. Hierfür hab ich Halterungen angefertigt, mit denen ich auch mal leicht verbogene Bleche sicher transportieren kann. Zudem sind die Halter mit einem Vorhängeschloss abschließbar.


Wir werden das Pfingstwochenende an der fränkischen Seenplatte verbringen.
Auch von diesem verlängerten Wochenende habe ich nach der Kurztour einige Fotos unten eingestellt. Bei dieser Gelegenheit haben wir unseren neuen Raketenofen von Petromax gleich mal getestet. Tolles Teil. Das Essen war schneller fertig als gedacht. Bis auf einem Regenschauer hatten wir tolles Wetter. Von Sonntag auf Montag waren wir dann zwei LKW. Wir lernten Oliver kennen, der eine Nacht am Brombachsee blieb.


Von 31.5. - 03.06.2018 ist "Abenteuer & Allrad" in Bad Kissingen !!! Dort könnt ihr uns auf der Camp-Area besuchen.    https://www.abenteuer-allrad.de/ 



















Dienstag, 27. Februar 2018

Reiseplanung "Sommertour 2018"

Hallo ,


wir haben die kalte Jahreszeit für unsere Reiseplanung genutzt. Im Sommer 2018 möchten wir eine Ostseeumrundung machen. Wir werden in Würzburg starten und Richtung Nordosten zur polnischen Ostseeküste fahren. Von dort soll die Reise an der Ostsee, Danzig gehen. Wir umfahren die russische Exklave Kaliningrad und werden evtl. ein kurzes Stück Masuren fahren. Von dort geht es Richtung Norden durch die Baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Die genaue Route in diesen Staaten steht noch nicht fest. Von Tallinn nehmen wir die Fähre nach Helsinki. In Finnland möchten wir bis Vaasa am Bottnischen Meerbusen fahren und die Fähre nach Umea in Schweden nehmen. In Schweden werden wir an der Küste nach Süden fahren. Über Malmö und die Öresundbrücke (siehe Video von 2016) werden wir durch Dänemark wieder zurück nach Würzburg kommen. Wenn die fast fünf Wochen zu knapp werden oder das Wetter in Mittelfinnland schlecht ist, können wir bereits in Südfinnland mit der Fähre von Turku nach Kapellskär (nördlich Stockholm) in Schweden fahren.
Wir werden ca. 5500 km fahren. Allerdings wird es "Fahrtage" geben in denen wir durchaus auch einmal 400 km fahren. Dann werden wir aber auch Zeit für Besichtigungen und Pausetage planen.
Bevor wir diese Tour starten werden wir wieder kleine Touren in Deutschland durchführen und auch Treffen (z.B. Abenteuer & Allrad) besuchen.
Zusätzlich wird am LKW die jährliche Wartung und Pflege durchgeführt und eine zusätzliche Dieselwarmluftheizung im Bereich des Fahrerhauses eingebaut.


Ich wünsche euch einen guten Start in die Saison 2018 !!!



Fahrt über die Öresundbrücke 2016


Mittwoch, 15. November 2017

Video des Werdegangs 2012 - 2017



Ich habe einmal die Entstehung meines LKW-Allrad Wohnmobils in einem 5 minütigen Video zusammengefasst.

Viel Spass beim Ansehen !!


Freitag, 3. November 2017

Wieder mal etwas geschraubt

Hallo ,

nachdem der Iveco vor der Sommertour "ohne erkennbare Mängel" den TÜV absolvierte sollte auch alles gut sein. So war das auch. Allerdings hatte der TÜV-Prüfer ein beginnendes "Spiel" an den hinteren Stabilisatorenlager entdeckt. Daraufhin habe ich bei IVECO gleich mal neue gekauft und heute eingebaut. Schließlich möchte ich mit einem sicheren Fahrzeug unterwegs sein. Aufgrund des hohen Aufbaues kommt eine nicht zu unterschätzende Kraft in diese Gummilager.
Das wechseln dieser Teile gestaltete sich als nicht so schwierig. Vor zwei Tagen besprühte ich die Schrauben bereits mit WD40. So war das Lösen dieser M12er Schrauben kein großer Kraftakt.
Mit Wagenheberunterstützung ließen sich die alten, bereits sehr harten Gummilager Problemlos entfernen und gegen die neuen ersetzen.
In den nächsten zwei Wochen wird der LKW auf seinen Winterschlaf vorbereitet.
Schlaf gut - bis März 2018 !!





Freitag, 11. August 2017

Wir sind in Nordfrankreich

Aktuell sind wir auf unserer Nordfrankreichtour. Am 4.8. fuhren wir von Würzburg über Verdun und Reims nach Calais. Von dort immer die Küste Richtung Westen. Aktuell sind wir bei Ouistraham. Morgen geht es über die Landungsstrände der Normandie weiter Richtung Bretagne und Brest. Nach Brest werden wir die Atlantikküste nach Süden fahren und dann bis 5.9. über das Tal der Loire wieder nach Würzburg zurück.


Eine Videozusammenfassung der gesamten Reise findet ihr hier im Beitrag im Video unten.












Freitag, 28. April 2017

Osterfahrt 2017 und einiges mehr !!

 Hallo 2017 !!

Nachdem ich den LKW im März aus seinem Winterschlaf erweckte, ging es an die Planungen und weiteren Optimierungen bezüglich den Iveco´s. So soll eine neue Cassettentoilette eingebaut, sowie die Staukästen erneuert und modifiziert werden.
Doch bevor dies alles stattfindet, fuhren wir in der ersten Osterwoche an den Altmühl- und Brombachsee. Das Wetter war gut aber die Nächte auch kalt. die Temperaturen fielen auch auf unter 0° C. So benötigten wir am Morgen immer mal wieder die Heizung. diese habe ich vor der Fahrt etwas optimiert. Ich baute in dem Heizungsrohr, dass die Fahrerkabine erwärmen soll einen Temperaturgesteuerten Rohrlüfter ein. dieser konnte aufgrund der Außentemperaturen auch gleich getestet werden. der Lüfter hat getan was er sollte und tadellos funktioniert.


Ostersonne genießen

Teresa beim Bogenschießen


Kanufahrt auf dem Brombachsee


Eine Woche nach unserer Rückkehr war auch die bestellte neue Toilette da. Das hieß für mich, gleich mit der Montage zu beginnen. So ist seit letzter Woche auch die neue Toilette einsatzbereit und ich muss den Fäkalientank nicht durch den Innenraum und über die hohe Treppe entsorgen.

Neuer Alu-Staukasten hinter dem Fahrerhaus

Neue Toilette - C 223 mit elekt. Spülung :)

Außenentleerung der Toilette

Außenentleerung der Toilette


In den nächsten Wochen möchte ich wieder einmal zu LKW und Outdoortreffen fahren. so möchte ich nach einem Jahr Pause wieder einmal die "Abenteuer & Allrad" in Bad Kissingen besuchen.
Unsere Sommerreise ist noch nicht endgültig geplant. Evtl. geht´s wieder in den Norden Europas.

Bis zu meinem nächsten Bericht - Andreas mit Familie